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Die
Bise als Spielverderber
Durchzogene „Walenstadter“-Regatta“
Wenig bis kein Wind
am Samstag und recht gute Verhältnisse am Sonntag – dazwischen ein
gelungener Unterhaltungsabend – alle Walensee-Segler und
–Motorbootfahrer kamen auf ihre Rechnung.
Bei der „Walenstadter-Regatta“
messen sich ambitionierte Regatta- und motivierte Hobbysegler. Am
Samstag haben sie nur ein Ziel: möglichst schnell von Weesen nach
Walenstadt zu segeln, das Inseli zu runden und zurück nach
Unterterzen flitzen. Denn dort erwartet sie die legendäre Bowle. Von
flitzen (also schnell segeln) konnte dieses Jahr keine Rede sein. Die
Bisenlage verhinderte den Aufbau des Thermikwindes. Und so gelang es
bei Windstärke 0-1 aus
Ost lediglich 12 von 27 Schiffen, innert zweieinhalb Stunden vom Gäsi
zur Zwischenswertung vor Quinten zu gelangen. Die übrigen mühten
sich vergeblich durch die verschiedenen Flaute-Löcher und standen
regungslos einige Meter vor der Ziellinie, bis sie die
Wettfahrtleitung (Förster/Förstler) sie dann erlöste und direkt zur
Bowle schickte. Sieger der
Zwischenwertung in Quzinten wurde die Rommel 33 Crew
Schneider/Erdmann/Anliker/Lenz; Hofstetter/Krieg folgten etwa vier
Minuten später auf der 49er Skiffjolle.
Beim gemütlichen
Teil, d.h. bei der Bowle und der Grill-Party auf dem Kursschiff
„Quinten“ spannen die Motorböötler und Segler des
organisierenden Segel- und Motorbootclubs Glarnerland und Walensee (SMCW)
jeweils zusammen. Am Salatbuffet und vor dem Fischli-Grill wurden
eifrig Kontakte geknüpft und auch die Regatta-Segler des Segelclubs
Oberer Walensee (ScoW) waren mit von der Partie.
Am Sonntag will
mein Süsser...
... mit mir segeln
gehn – sofern die Winde wehn. Und so reihten sich am
Sonntagnachmittag 23 Schiffe auf die Startlinie. Die Regattaleitung
Weder/Linder/Dreier schoss zum Start und bei wiederum etwa einem
Beaufort Rückenwind segelte die Armada unter Spinn- oder Genaker
(farbiges leichtes Vorsegel) Richtung Weesen. Etwa auf Höhe Mühlehorner
Steinbruch bekamen die führenden Schiffe den Wind bereits von vorn,
d.h. die Thermik vemochte sich durchzusetzen. Für die Verfolger hiess
es nun einige Zeit dümpeln
und hoffen, dass auch sie bald vom Westwind erfasst werden. Dann ging
die Post ab und nach gut
einer Stunde erreichte die 49er Crew Hofstetter/Krieg als Erste das
Ziel im Gäsi, gefolgt von der Rommel 33 mit Skipper Rolf Schneider.
kämü
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