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Schweizerische DYAS - Klassenvereinigung |
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Die
Internationale Deutsche Meisterschaft Dyas war von Anfang an eine der Höhepunkte
in der Segelsaison 2007 des veranstaltenden Deutschen Touring Yacht-Clubs. Das
Organisationsteam Lothar Schmidt und Franz Lergenmüller legten ihr Konzept frühzeitig
dem Vorstandsrat des DTYC vor, so dass alle notwendigen Planungen rechtzeitig
erfolgen konnten. Als Schirmherrin konnte MdB Ilse Aigner gewonnen werden.
Weiter musste ein 5-köpfiges Schiedsgericht dem Deutschen Seglerverband benannt
werden. Einen DSV Vermesser galt es zu bestellen. Sportwart Robert Huber konnte
seine guten Beziehungen spielen lassen und rekrutierte sowohl das Schiedsgericht
mit Obmann Dr. Lorenz Walch an der Spitze wie auch Walter Mai als DSV-Vermesser.
Die
nächste „Klippe“ waren die Wohnmobile der Dyas-Segler. Nachdem der
Tutzinger Gemeinderat ein Abstellen auf dem Volksfestplatz untersagte, musste Bürgermeister
Lederer davon überzeugt werden, das eine IDM Dyas auch ein Aushängeschild für
Tutzing selbst darstellt. Die Preise zur IDM wurden bei einem
Keramik-Spezialgeschäft in Kochel am See in Auftrag gegeben. Die H- Boot
–Eigner wurden gebeten, ihre Boote nach Feldafing zu verlegen, damit genügend
Liegeplätze im Hafen verfügbar waren.
Franz
Lergenmüller erstellte sowohl das DIN A 5-seitige Ausschreibungs- wie auch das
Programmheft mit Sponsorenanzeigen und konnte auch noch seinen früheren
Arbeitgeber, dem Keller Verlag, zum Druck der Unterlagen überreden. Selbst ein
eigener Vermessungsstempel in Rot musste bestellt werden.
Wettfahrtleiter
Friedrich Hauger versammelte sein Regattateam um sich und sorgte frühzeitig für
klare Strukturen. Wolfgang Lohse Und Franz Lergenmüller unterstützten das Büro
bei der Überprüfung formaler Zulassungsbedingungen: alle deutschen Segler
mussten in aktuellen Ranglisten geführt, alle Vorschoter mussten beim DSV
registriert sein. Einsatzboote mussten besetzt werden. Für den anstrengenden
Job auf dem Tonnenleger musste neben dem gesetzten Jakob Elfinger gleich 3 „Grinder“
mit Emanuel Danzcak, Stephan Kratzer und Christian Pickel benannt werden.
Dann
galt es noch die Ammerlander Dyas-Regatta am Wochenende zuvor organisatorisch
einzubinden. Das Kabel für den Stromkasten musste von Heribert Aichele aufgrund
eines Triathlonwettbewerbes wieder von der Straße entfernt und in 4 Meter Höhe
neu gespannt werden.
Doch
dann konnte es am Sonntag, den 19.8.07, mit der offiziellen Eröffnung endlich
losgehen. Der 1. Vorsitzende des BSV, Joerg von Hoermann, wurde eingeladen und
gebeten, die IDM Dyas 2007 zu eröffnen. Hausherr und 1. Vorsitzender des
Vorstandsrates, Prof. Dr. Peter Bauer, hieß alle Teilnehmer der IDM herzlich
willkommen. Dyas- Klassensekretär, Hans Werner Höll, wünschte allen viel
Erfolg. Klaus Greif, Sportwart der Gemeinde Tutzing, vertrat Bürgermeister
Lederer.
Am
Montag den 21.8.07 fand unter der Leitung von Wettfahrtleiter Friedrich Hauger
die Steuermannsbesprechung statt. Mangels Wind fand am 1. Regattatag keine
Wettfahrt statt. Der 2. Wettfahrttag brachte bei Nordostwind eine abgekürzte
Wettfahrt. Reihenfolge im Ziel: Schmohl vor Zinsli, Schmidt, Schäfer und Weiß.
Am
Mittwoch konnten bei 5 – 9 Knoten Nordostwind gleich 3 Rennen gesegelt werden.
Die Favoriten schenkten sich nichts: Schäfer führte vor Weiß und Schmohl. Der
Donnerstag glänzte erneut als Flautentag: 3 Startversuche und 2 abgebrochene
Wettfahrten waren die Bilanz. Es konzentrierte sich alles auf den Reservetag.
Wettfahrtleiter Friedrich Hauger ließ nach einem Weißwurstfrühstück
rechtzeitig auslaufen und startete bei Nordostwind die Wettfahrten, die den
Internationalen Deutschen Meister ermitteln sollten.
Und
es wurde nochmals unglaublich spannend. Denn das 5. Rennen wurde von Weiß/Mäge
(DTYC/DTYC) gewonnen und „Kicker“ Schäfer erreichte nur einem 11. Platz.
Die 6. Wettfahrt musste also die Entscheidung bringen. Hier rundeten Weiß/Mäge
die Luvtonne nach der 1. Kreuz als Neuntletzter !. Und „Kicker“ war schon
enteilt. Alles schien schon entschieden zu sein. Aber nicht mit Weiß/Mäge. Sie
fanden als Einzige die sog „Krügertreppe“ - so benannt nach dem langjährigen
Präsidenten und Ehrenmitglied des DTYC Peter Krüger, der diese geniale Abkürzung
über den See bei NO-Wind als Erster bereits in den 70er-Jahren entdeckte. Die
Maximilians fuhren wie von Geisterhand gelenkt durchs Feld hindurch, erkämpften
sich Platz für Platz und landeten als Dritte im Ziel . Also von Platz 26 an der
1. Tonne auf Platz 3 im Ziel. Der Lohn war der Gewinn der IDM Dyas. Die beiden
Maximilians rissen beim Zieldurchgang ihre Arme hoch. Ihr Kommentar vor der
Preisverteilung: „Es war eine Nervenschlacht sondergleichen“.
Herzlichen
Glückwunsch auch an die Vizemeister „Kicker“ Schäfer und Ex-Olympionikin
Anna Höll (BYC/HSC). Dritte. wurden die Schweizer Zinsli/Iten. Der undankbare
4. Platz ging an Schmohl/Ostertag (DTYC/SCHC). Die Teamwertung ging an den DTYC
vor dem Herrschinger Segelclub und dem Yacht-Club Bad Wiessee.
Der
letzte Tag war eigentlich die Krönung der IDM Dyas. Die Segler wurden für alle
Flauten entschädigt. Wettfahrtleiter Friedrich Hauger ereilte das Glück des Tüchtigen.
Er brachte „seine“ Deutsche in trockene Tücher.
Dank
gilt dem Schiedsgericht mit Obmann Dr. Lorenz Walch und den Schiedsrichtern Ines
Rosley, Ludwig Altweck, Gunter Borck und Volker Schaal, Letzterer kam von Überlingen
am Bodensee.
Viel
Einsatz im Regattateam von Friedrich Hauger zeigten Christel Hauger und Franz
Lergenmüller auf dem Startschiff, Jakob Elfinger und seine „Grinder“
Emanuel , Christian und Stephan auf dem Tonnenleger, Hans Pölt und Wolfgang
Lohse auf der Schwanenweiß, Dr. Biwi Reich aus seinem S-Boot, Sepp Thallmair
und Matthias Gröschel auf der Touring, Kirsten Berr und Moni Gröschel im
Turm/Regattabüro und viele Helferinnen und Helfer mehr. Insbesondere hat Lothar
Schmidt ein Sonderlob verdient, da er im Vorfeld unermüdlich das Programm und
die gastronomische Versorgung der Dyas-Segler gestaltet hat.
So
wurden zur Preisverteilung viele lobende Worte gesprochen. Auch Klassensekretär
Hans Werner Höll bedankte sich beim 1. Vorsitzenden Prof. Dr. Peter Bauer und
beim Wettfahrtleiter Friedrich Hauger für die perfekte Ausrichtung. Diesen Dank
geben wir hiermit an alle lesenden und helfenden Hände weiter.
SM